15. Oktober 2014 ... "Vona" ist hoffen auf Isländisch 18

Liebe Vona,

die deutsche Lyrikerin Roswitha Bloch sagte einmal „die schönste Insel der Welt ruht tief in dir selbst“. Ich mag das sehr, es spricht mir aus dem Herzen. Inzwischen. Es war nicht leicht sie zu finden. Meine schönste Insel. Denn sie ist auf keiner Karte dieser Welt verzeichnet. Die Suche nach ihr erinnert eher an die beschwerliche „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ mit allen Hindernissen und Widerständen? Und eher nicht an die federleichte Segelei durch einen Südseetraum mit flatterndweissem Tuch vor sattblauem Horizont und einem zufälligschönen „Land in Sicht“.

Man sollte wissen was man finden möchte, bevor man seine Suche beginnt. Die Lyrikerin Rose von der Au sagte: „Liebe erst dich selbst, akzeptiere wer und was du bist, mit all deinen Fehlern; erst dann wirst du wissen was Liebe ist und andere lieben können wie sie sind.“ Die Insel in Dir.

Was suchst Du, Vona? Ist es wirklich Heimaey? Ist es das Heimaey in Dir? Das Synonym Deiner Wurzeln? Oder ist Dein Heimaey ein Vehikel? Für Deine Sehnsüchte? Nah und fern zugleich. Ankerplatz und doch Polarstern? Und ich? Was ist Heimaey für mich? Oder was kann sie sein? Was soll sie sein? Was bin ich für Dich? Was erwartest Du?  Sagst Du es mir? Ich bin nicht sicher … ich bin neugierig.

Bruno

„Vona“ ist hoffen auf Isländisch …