11. Dezember 2014

#mehrzeitfürglück

Umarmungen sind pures Glück.

Menschen machen glücklich. Berührungen machen glücklich.
Berührungen zwischen Menschen können sogar sehr glücklich machen. Und sie setzen dabei Hormone frei: Hormone, die glücklich machen und Bindung schaffen.

Oxytocin und Vasopressin erzeugen ein Gefühl der Vertrautheit. Dank dieser Botenstoffe reagiert das Belohnungssystem des menschlichen Gehirns verstärkt und sensibler auf geliebte Menschen. Rund um Lust und Sex werden die Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und diverse Hormone, besonders Androgene, endogene Opioide, aber auch einiges anderes geiles Zeug mit Hochdruck durchs System gepumpt. Unser Gehirn wird mit einem irren Drogencocktail geflutet. Das ist alles ziemlich komplex und so ganz genau weiss man auch noch nicht Bescheid.

Bleiben wir bei der Berührung. Leo Bormans ist der Autor des Buchs „Liebe. The World of Love.“ Der Mann ist kein Unbekannter auf diesem weiten Feld. Zumindest in der Theorie. Und er weiß, wovon er spricht. Gemeinsam mit über 100 Psychologen, Soziologen und Philosophen aus den unterschiedlichsten Disziplinen und aus allen Kulturkreisen dieser Welt schenkt er uns fabelhafte Ein- und Ausblicke zur wunderbarsten aller Emotionen. Die Message von allen lautet identisch: „Entscheide Dich für die Liebe!“ Jetzt. Sofort!

Leo Bormans empfiehlt: „… umarmt Euch so oft wie möglich. Mindestens achtmal am Tag. Für Küssen und alles Weitere sollte natürlich trotzdem noch Zeit bleiben.“

Ich finde, das ist ein ganz schön toller Tipp. Lieber Leo Bormans, das hört sich verdammt gut an. In diesem Sinne wünsche ich: Gute Nacht Ihr Lieben da draussen. Ihr Liebenden …

„… das Leben ist Schlaf, dessen Traum die Liebe ist. Du wirst gelebt haben, wenn Du geliebt haben wirst …“ // Alfred de Musset